Passend zur ruhigeren Ferienzeit kann seit heute, dem 1. August, in der Ökostation die Ausstellung „Zukunft säen“ vom INKOTA-Netzwerk e.V. besucht werden.
Wie viele Höfe sind weltweit in kleinbäuerlicher Hand? Wer ist von Hunger und Mangelernährung betroffen? Und wie sieht die Ernährung der Zukunft aus?Anhand von sechs Roll-Up-Panels beantwortet die Ausstellung mit Grafiken und Beispielen diese und viele weitere spannenden Fragen rund um die Missstände im aktuellen Landwirtschafts- und Ernährungssystem.

Das derzeitig dominierende Agrarmodell schadet Menschen und Umwelt massiv: Wasser wird verschwendet, Böden ausgelaugt, Arbeiter*innen werden ausgebeutet und sind giftigen Pestiziden ausgesetzt.
Paradoxerweise sind es besonders häufig Erzeuger*innen von Nahrung selbst – nämlich Kleinbäuerinnen und Kleinbauern im globalen Süden – die am meisten unter diesen Auswirkungen leiden. Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft muss sich dringend und grundlegend etwas ändern. An Hörstationen berichten Kleinbäuer*innen aus dem Globalen Süden selbst von ihrer Situation.
Wie der Titel der Ausstellung bereits verrät, bleibt sie nicht bei der Kritik des Status quo stehen, sondern zeigt unter dem Motto „Zukunft säen“ auf, wie es anders geht: mit dem Konzept der Agrarökologie.

Das Konzept der Agrarökoloie geht auf die Kleinbäuer*innen zurück und ist mittlerweile auf allen Kontinenten erprobt. Dabei wird auf natürliche Kreisläufe im Einklang mit der Natur gesetzt, sodass Böden und Klima geschont werden.
Ist das unser Zukunftsmodell zur Ernährung der Welt von morgen?
Besucher*innen erfahren außerdem, was wer tun kann für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswende.
Die Ausstellung kann immer zu unseren Öffnungszeiten vom 01.- 08. August und vom 18. bis 29. August besichtigt werden.
Öffnungszeiten der Ökostation:
Mo. – Fr.: 9:00 – 17:00 Uhr
Mittagspause von 13:00 – 14:00 Uhr



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