Freiburg blüht auf

Mit Freiburg blüht auf unterstützt die Ökostation als Partnerin des Städtischen Projekts Freiburg packt an Bürger:innen bei der Betreuung von Baumpatenschaften in der Stadt

blühende Farbtupfer in einer Baumscheibe mit Lilien und Glockenblumen aus dem Garten der Ökostation

Die Ökostation unterstützt die Bürger:innen mit Know how, gibt je nach Jahreszeit Setzlinge und Saatgut heimischer Kräuter oder Blumenzwiebeln ab. Kommen Sie gerne ohne Anmeldung von März bis Oktober Donnerstags Nachmittags (außerhalb der Schulferien) zwischen 14 und 17 Uhr in unseren Garten. Hier beraten wir sie gerne.

Straßenbäume tragen dazu bei, die Stadt zu kühlen und bieten wichtigen Lebensraum für Vögel, Fledermäuse und Insekten. Allerdings setzen ihnen Streusalz, Bauarbeiten, Unfälle, Urin, Hitze und Stürme stark zu. Deshalb werden Stadtbäume meist nur etwa ein Drittel so alt wie ihre freistehenden Verwandten.

Viele Baumscheiben fristen ein trostloses Dasein oder sind vermüllt. Dabei erfüllen auch sie in Städten eine wichtige ökologische Funktion indem sie z.B. den Boden vor Verdichtung schützen. Trockenheit liebende Kräuter bieten zudem vielen Insekten einen Lebensraum als ökologischer Trittstein. Außerdem machen „ihre“ Baumscheiben auch Bewohner:innen und Besucher:innen Freude.
Seit 2010 kooperiert die Ökostation mit dem Garten und Tiefbauamt der Stadt Freiburg und „Freiburg blüht auf“ und sucht Mitstreiter:innen, die Interesse haben „ihre“ Baumscheiben zu betreuen.
Eine blühende, insektenreiche Straße soll die Folge sein.

  • Die Wurzeln der Begleitpflanzen lockern den Boden und verbessern seine Durchlüftung. Davon profitiert der Baum. So kann der Bodenbereich Wasser effizienter speichern und ermöglicht dem Baum einen besseren Zugang zu Nährstoffen.
  • Die Pflanzen spenden Schatten und schützen die Erde vor dem Austrocknen.
  • Der Stress für den Straßenbaum nimmt ab: Menschen behandeln bepflanzte Flächen achtsamer, Fahrräder, Autos und Müll werden seltener dort abgestellt.
Lilien und Glockenblumen inmeitten satten Grüns
Wilde Baumscheibe in der Waldkircherstraße

Beispiele für erwünschte Arten auf den Baumscheiben:
Karthäusernelke, Kornblume, Färber-Kamille, Schafgarbe, Lavendel, Nieswurz, Storchenschnabel, Johanniskraut, Klatschmohn, Knäuelglockenblume, Königskerze, Margerite, Mittlerer Wegerich, Wiesensalbei, Wilder Majoran.

„Freiburg packt an“ unterstützt engagierte Anwohner*innen, die ihre Baumscheiben gestalten wollen. Interessierte können sich bei fpa@freiburg.de anmelden.

weiterführende Informationen als pdf:

  • Informationsblatt Götterbaum
  • Informationsblatt Boden
  • Informationsblatt Japankäfer des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
  • Informationsblatt Wasserentnahme bei Niedrigwasser der Stadt Freiburg