Am Freitag, den 13. März trafen sich die Energiesprecher:innen der sechsten Klassen erneut, um sich mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ auseinanderzusetzen. Zu Beginn erhielt die Gruppe einen kurzen Input zur Lebensmittelverschwendung.
Anschließend erarbeiteten sie gemeinsam, an welchen Stellen besonders häufig Lebensmittel weggeworfen werden und welche Faktoren dazu beitragen, dass so viele Lebensmittel ungenutzt bleiben. Es wurde besonders deutlich, dass der größte Teil der Verschwendung in privaten Haushalten entsteht.
Es folgte eine kurze Stationsarbeit, in der sich die Schüler:innen unter anderem mit der richtigen Lagerung von Lebensmitteln, individuellen Einschätzungen zu Schimmel (eigene „Schimmelregeln“) sowie allgemeinen Informationen zur Lebensmittelverschwendung, insbesondere zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum (VD).
Im Anschluss bereiteten alle einen gemeinsamen Brunch aus geretteten Lebensmitteln von Foodsharing zu. Diese Produkte waren zuvor von Supermärkten, Bäckereien und anderen Betrieben aussortiert worden, obwohl sie größtenteils einwandfrei. Das Angebot reichte von verschiedenem Obst und Gemüse bis hin zu Backwaren. Zunächst wurden die Lebensmittel, auch auf Grundlage der zuvor erarbeiteten Schimmelregeln, sortiert und in „essbar“ und „nicht mehr genießbar“ aufgeteilt. Danach bereiteten die Schüler:innen in Gruppen an verschiedenen Stationen Smoothies, Aufstriche und Salate zu und gemeinsam zum Abschluss verspeist.
Nach der Mittagspause wurden die Ergebnisse des Tages noch einmal zusammengetragen. In einer gemeinsamen Brainstorming-Runde überlegten die Energiesprecher:innen, was sie selbst im Alltag tun können, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Mit vielen neuen Erkenntnissen und konkreten Ideen für den eigenen Alltag endete schließlich ein erfolgreicher Projekttag.



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