„Ich bin auf die Ökostation gestoßen, indem ich geschaut habe, wo kann man ein FÖJ
oder FSJ machen kann, wo man nicht nur eine Sache machen muss, sondern wo man viele
verschiedene Projekte miterleben kann, wo man viele Leute kennenlernt und man auch viel
draußen ist.
Es gibt an der Ökostation zwei FÖJ- Plätze. Erstens einer, der mehr im Büro
arbeitet und dort Aufgaben übernimmt. Bei uns macht das Edwina. Dann gibt es eine
FÖJ Stelle, die mehr im Garten arbeitet. Das mache ich: Zu meinen Aufgaben gehört, dass
ich darauf schaue, dass der Garten morgens und abends auf- und abgeschlossen wird. Ich
habe einen Tag in der Woche, nämlich Donnerstag, an dem ich den ganzen Tag nur im
Garten verbringe, zusammen mit unserem Gärtner Andreas. Wir schauen vormittags, was
es im Garten zu tun gibt und das machen wir dann meistens direkt im Anschluss. Zudem
schauen wir, was ich in der nächsten Woche noch alleine machen kann. Am Nachmittag
kommt dann immer eine Gartengruppe, mit der wir gemeinsam Sachen erledigen, wie die
Pflege der Beete, Rasenmähen oder was es sonst gerade zu tun gibt. Nach der Arbeit
setzen wir uns dann noch zusammen hin und trinken Tee und essen Kuchen und erzählen
uns gegenseitig, was wir so im Urlaub gemacht haben oder wie man am besten Äpfel
verarbeitet. Das ist ein schöner Abschluss für den Tag. Sonst fahre ich, wenn es etwas zum
wegbringen oder holen gibt, mit dem Lastenrad los und mache es. Außerdem bin ich noch
zum Begleiten der Grünen Klassenzimmer zuständig.
Ich bin jetz schon die dritte Woche an der Ökostation und mein erster Eindruck ist, dass es
mir hier Spaß macht, zusammen mit anderen Teamkolleg:innen oder Praktikant:innen Projekte
umzusetzen wie z.B. als wir eine Kamera aus einem Vogelhäuschen wieder zum Laufen
gebracht haben, sodass man jetzt mit einer App alles beobachten kann was darin passiert.
Mein persönliches Highlight war direkt die erste Woche, wo ich zusammen mit Edwina und
zwei anderen Leuten eine Klimafreizeit mitbetreut habe. Ich fand es interessant, wie das
Bewusstsein für die Umwelt auf so eine spielerische und kreative Art erschaffen wurde.
Außerdem habe ich gemerkt, wie schön ich es finde, mir für Kinder Spiele zu überlegen und
Projekte mit ihnen umzusetzen.“



Schreiben Sie einen Kommentar