Fällt leider aus: Freiburger Forschungsräume: „Wir können mehr als KI !“

Termin muss leider verschoben werden!

Warum sind eigene sinnliche Erfahrungen unabdingbar für eine fundierte Urteilsfähigkeit.

Mit der Freiburger KI-Tool-Lizenz von fobizz wird künstliche Intelligenz im Klassenzimmer greifbar – zum Ausprobieren, Diskutieren und Erleben. Doch wie gelingt es, KI im Unterricht so einzusetzen, dass sie Lernprozesse bereichert, anstatt sie zu ersetzen? Wie können Chancen und Risiken gemeinsam mit den Schüler:innen reflektiert werden? Und welche Aufgabenformate fördern weiterhin echte Eigenleistung?

Am 23.10.2025 um 19.30 Ur führt Patrick Bronner zunächst allgemeinverständlich in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI im Bildungsbereich ein und reflektiert dabei auch kritisch die Nutzung durch Schüler:innen.

Im zweiten Teil steht die Frage im Mittelpunkt, welche Grundlagen notwendig sind, um eine fundierte Urteilsfähigkeit im Bildungsprozess zu entwickeln – und wie die Freiburger Forschungsraumdidaktik und -haltung hierbei gewinnbringend zum Einsatz kommen können. Philipp Gottwald veranschaulicht dies konkret am Beispiel einer Forschungsraumwoche in einer 6. Klasse.

Freuen Sie sich auf Impulse, Inspirationen und konkrete Beispiele für einen reflektierten und bereichernden Einsatz von KI im Unterricht!

Referenten

Dr. Patrick Bronner erhielt für den kompetenzorientierten Einsatz von Smartphones im Klassenzimmer den Deutschen Lehrerpreis 2016. Er unterrichtet die Fächer Mathematik und Physik an einem Freiburger Gymnasium, ist Fachberater für Unterrichtsentwicklung und bildet Referendar*innen aus. Er ist ein gefragter Fortbildner für KI und Unterricht. www.patrickbronner.de

Philipp Gottwald ist Förster und stellvertretender Leiter des Waldhauses Freiburg und Initiator vieler naturpädagogischer Projekte wie z.B. „Schulverwaldung“, https://lessing-realschule-freiburg.de/schulverwaldung-waldprojekt-der-8a/

 

Freiburger Forschungsräume ist eine Initiative der Stadt Freiburg. Eine der Grundideen der Freiburger Forschungsräume ist, eigenen Fragen nach zu gehen, forschend und selbsttätig die Natur zu entdecken und ihren Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Es werden naturwissenschaftliche Bildung mit einer durchgängigen Sprachbildung verbunden. Dabei fokussiert der Blick auf die Lernenden – von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Ziel ist es, alle mitzunehmen, unabhängig von ihren persönlichen formalen kognitiven Möglichkeiten. Damit alle Freude am Fragen und Forschen erfahren können.

www.freiburger-forschungsraeume.de

„Wer autonom mit KI umgehen will, braucht ein gesättigtes Erleben der Welt. Ich muss tätig sein, und aus Handlungen innere Stärke und Urteilsvermögen gewinnen. Wir nennen das „Echterlebnisse“, meint Dieter Plappert, Mitbegründer der Freiburger Forschungsräume.KI ist nur ein digitaler Fortsatz der begrifflichen Welt.

Wenn ich noch nie eine Geige gehört habe, keine Musik wirklich in Präsenz erlebt habe, fehlt mir die Fähigkeit, zwischen Attrappe und Wirklichkeit zu unterscheiden.

Deshalb sind Echterlebnisse so wichtig, besonders in der Pädagogik: Eine Lehrerin las mit ihren Schülern ein Märchen über Honigbrot. Sie bemerkte, dass viele nicht wussten, was Honig überhaupt ist, also ließ sie die Kinder echten Honig schmecken und die Imkerei kennenlernen.

Dazu kommt, dass die KI immer nur mit schon Gedachtem operiert und keinen Zugang zur kreativen, schöpferischen Seite der Welt hat.


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