Bei ihrem letzten Treffen am 12. Juni erinnerten sich die Energiesprecher:innen der Klasse 5 noch einmal an alles Erlebte und Gelernte: Von der Einführung in das Thema Energiegewinnung über den Energiecheck an einer Grundschule bis hin zum Bau von Solarbooten und dem Papierschöpfen.
Heute stand nämlich etwas ganz Besonderes an: ein digitales Treffen mit einer Umweltgruppe aus der japanischen Partnerstadt Freiburgs, Matsuyama, bei welchem die Gruppe aus Freiburg vom Energiesprecher:innen-Projekt berichtete. Nach der Präsentation hatten die SuS beider Länder die Gelegenheit, Fragen an die jeweils andere Gruppe zu stellen: Welches Land wird nachhaltiger eingeschätzt – Japan oder Deutschland? Welche Maßnahmen ergriffen die Gruppen gegen Umweltverschmutzung? Dank der Videoübertragung konnten außerdem selbst gestaltete Plakate und selbstgemachte Upcycling-Taschen präsentiert werden. Zum Abschluss wurde ein gemeinsames Foto gemacht, bevor für die japanischen SuS der Schultag endete und für die Freiburger Energiesprecher:innen ein Ausflug in den Wald begann.


Mit Sitzunterlagen und Proviant im Gepäck machte sich die Gruppe auf den Weg in ein Waldstück nahe der Ökostation. Nachdem das Gelände erkundet wurde, spielten die SuS ein Spiel, das die Bedeutung von Mischwäldern für die Stabilität eines Waldes verdeutlichte. Anschließend bauten sie in Kleingruppen Murmelbahnen aus Naturmaterialien, die danach ausgiebig getestet wurden. Nach einer Phase des Freispiels und Vesperns kam die Gruppe beim Zeichnen von „Geräuschelandschaften“ zur Ruhe: Mit Papier und Bleistift verteilten sich alle im Wald und hielten fest, aus welcher Richtung sie welche Geräusche wahrnahmen.



Daraufhin folgte eine Abschlussrunde, in der die SuS berichteten, was ihnen vom Energiesprecher:innen-Projekt besonders in Erinnerung geblieben ist und was ihnen gut oder weniger gut gefallen hat. Mit einem „Spiegel-Walk“ verließen schließlich alle den Wald: Dafür stellten sie sich in einer Reihe auf, legten eine Hand auf die Schulter der vorderen Person und hielten mit der anderen einen Spiegel so unter ihre Augen, dass sie das Kronendach betrachten konnten.



Insgesamt war es ein ereignisreicher und gelungener letzter Tag. Wir freuen uns über alle, die sich im nächsten Jahr wieder als Energiesprecher:innen engagieren möchten.



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