Am 5. Februar 2026 trafen sich die 7. Klassen zum Projekt
„Bächle ins Meer“. Hier geht es um die Plastikverschmutzung durch Mikroplastik in der Umwelt und u.a. in den Weltmeeren.
Nach der Einführung teilten wir die Gruppe für die nächsten Aktionen in zwei Teams auft. Die erste Gruppe besuchte den Müllfriedhof der Ökostation und sah sich ein kurzes Video über den Nachhaltigkeitsansatz „Cradle to Cradle“ an, also das Prinzip „von der Wiege zur Wiege“. Dabei ging es darum, vom herkömmlichen „Cradle to Grave“-Denken wegzukommen, bei dem Produkte hergestellt, genutzt und am Ende entsorgt werden.
Stattdessen sollen Produkte so gestaltet sein, dass sie biologisch abbaubar sind oder wiederverwendet werden können. Die Schüler: innen diskutierten gemeinsam die Frage, welche Produkte bereits nach diesem Prinzip funktionieren und welche in Zukunft entsprechend umgestaltet werden könnten.
Die zweite Gruppe durchlief drei verschiedene Stationen im Haus:
An der ersten Station konnten sie mit Tablets und der App „CodeCheck“ prüfen, ob in Alltagsprodukten Mikroplastik enthalten ist und welche weiteren guten oder problematischen Stoffe darin stecken.
An der zweiten Station untersuchten sie mit Mikroskopen Materialien und entdeckten spannende Details, die man mit bloßem Auge nicht sieht.
Die dritte Station beschäftigte sich mit verschiedenen Stoffen. Insbesondere auch die eigenen Kleidungsstücke der Schüler:innen. Hier lernten sie, welche Materialien nachhaltig sind, welche problematisch und wie man diese Informationen auf Etiketten erkennen kann. Nach einer kurzen Pause tauschten die Gruppen, sodass jeder alle Stationen durchlaufen konnte. Zum Abschluss fassten wir alle Erkenntnisse zusammen und kündigten das nächste Treffen an. Voller Motivation und neugieriger Fragen, wie sie die Welt ein Stück sauberer und nachhaltiger gestalten können.



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