SmartBugs Freiburg: Großer Auftakt für die teilnehmenden Schulen



Von Neugier zu echter Forschung: Am 23. April fand am Campus des UWC Robert Bosch Colleges in Freiburg der große Auftaktworkshop im Projekt SmartBugs Freiburg zu einer neuen Methode des Insektenmonitoring statt. Bei diesem praxisorientierten Labor für Biodiversität und Technologie wagten etwa 40 Schüler:innen von fünf verschiedenen Schulen Freiburgs ihre ersten Schritte in die Insektenforschung.

Nach einer Einführung durch Laura Zimmermann von der Ökostation und Tobi Kellner, Nachhaltigkeitskoordinator des UWC, tauchten die Schüler*innen in das InsectDetect-System ein – eine neue Methode des Insektenmonitoring nach Max Sittinger. In Kleingruppen erkundeten sie an fünf verschiedenen Stationen die vielfältigen Aspekte des Projekts: Sie bauten Teile für das Gerät zum Insektenmonitoring zusammen und setzten sich mit der Ökologie und Bestimmung von Wildbienen auseinander. Außerdem erforschten sie, wie Insekten ihre Umwelt wahrnehmen und gingen der Frage nach, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Insekten zu unterscheiden und ihr Vorkommen zu messen. Zuletzt konnten die Schüler*innen eigene Fragestellungen für die gewonnenen Daten entwickeln. Zwischendurch gab es spannende Inputs über das Verhalten von Bestäubern sowie die Bedeutung der Bestäubung für uns Menschen. Der Tag war ein toller Auftakt in die Zusammenarbeit zwischen den Schulen!

Das SmartBugs-Projekt bietet also die Möglichkeit, in die Welt der Forschung einzutauchen und einen echten Beitrag zur Datensammlung für Wissenschaftler:innen zu leisten. Durch praktisches Ausprobieren und eigenes Entdecken werden die Schüler:innen eingeladen, neue Fragen über die Welt um uns herum zu stellen.


In den kommenden Monaten werden die Schüler*innen ihre eigenen Daten zur städtischen Biodiversität sammeln und der Forschung zur Verfügung stellen – wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Weitere Infos zum Projekt gibt es auf unserer Website www.smartbugs-freiburg.de


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