Am 11. Mai beschäftigten sich die Energiesprecher:innen der Klasse 5 mit der Papierherstellung: Vom Baum zum Papierblock, zur Zeitung, zum Briefumschlag, zum Taschentuch.
Zum Auftakt hörten die Schüler:innen einen spannenden Vortrag, der die Unterschiede zwischen Zell- und Holzstoff sowie zwischen Frischfaser- und Altpapier verständlich machte. Dabei wurde auch deutlich, wie groß der Holzbedarf für die Papierproduktion ist und in welchen Regionen dafür Wälder gerodet werden. Durch gezielte Fragen wurden die Schüler:innen aktiv einbezogen: Sie konnten ihr Vorwissen einbringen, neue Erkenntnisse gewinnen und kritisch mitdenken. Dabei kamen spannende Fragen auf: Was ist umweltschädlicher – Papier oder Plastik? Was ist eigentlich ein Urwald? Wofür werden in der Papierherstellung so viele Chemikalien benötigt?


Anschließend durften die Energiesprecher:innen selbst aktiv werden: Aus alten Zeitungen sollten sie selbst Papier schöpfen. In Kleingruppen wurde das Altpapier zunächst in kleine Schnipsel gerissen, die daraufhin mit Wasser püriert wurden. Die entstandene sogenannte „Pulpe“ wurde mit noch mehr Wasser in einer kleinen Wanne gemischt und auf ein Sieb geschöpft. Daraufhin musste die Mischung im Sieb gut getrocknet und gepresst werden – als Verzierung dienten dabei selbst gesammelte Blüten aus dem Garten der Ökostation. Nun konnten die fertigen Papiere an der Wäscheleine trocknen.



Nach der Mittagspause kamen die Energiesprecher:innen erneut im Plenum zusammen und setzten sich mit dem unterschiedlichen Rohstoffverbrauch von Frischfaser- und Altpapier auseinander. Dabei schätzten sie den Bedarf an Wasser, Energie und Holz für beide Papierarten sowie das jeweilige Ausmaß der Wasserverschmutzung ein. Zum Abschluss wurde noch eine Runde Tabu mit Begriffen rund um Papierprodukte gespielt und gemeinsam überlegt, wie sich der eigene Papierverbrauch im Alltag reduzieren lässt. Nach einem abwechslungsreichen und ereignisreichen Tag machten sich schließlich alle auf den Heimweg.





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